Jahrestagungen

 

Einen Einblick in die Arbeit des Arbeitskreises bieten die Themen der vergangenen Tagungen.

 

 

2016: Mehr als Wutbürger, Shitstorms und Lügenpresse? Emotionen in der politischen Kommunikation (München)

 
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2015: Politische Online-Kommunikation: Voraussetzungen, Facetten und Folgen des strukturellen Wandels politischer Kommunikation (Düsseldorf )

 
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2014: Kommunikationspolitik und Medienregulierung in der digitalen Gesellschaft (Berlin)

 
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2013: Politische Kommunikation in regionalen und lokalen Kontexten (Wien)

 
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2012: Intermediäre Akteure im Wandel (Zürich)

 
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2011: Framing als politischer Prozess (Münster)

 

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2010: Medien und internationale Beziehungen (Mannheim)

 

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2009: Expertise – Entscheidung – Öffentlichkeit. Politikberatung unter dem Kommunikationsaspekt (Düsseldorf)

 

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2008: Ethische und normative Dimensionen der politischen Kommunikation (München)

 

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2007: Politikherstellung und Politikdarstellung (Landau)

 

Auf der Jahrestagung 2007 in Landau ging es um das Thema “Politikherstellung und Politikdarstellung”. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Binnenkommunikation der Akteure des politischen System sowie das Spannungsverhältnis zwischen Außen- und Binnenkommunikation. Damit geriet der Zusammenhang von politischer Kommunikation, politischer Organisation und politischem Entscheiden auch jenseits der vielbeachteten Phänomene der “Darstellungspolitik” in den Blick.

 

 

2006: Von der Medienpolitik zur Media Governance? (Zürich)

 

Die Jahrestagung 2006 der DGPuK-Fachgruppe “Kommunikation und Politik” und des DVPW-Arbeitskreises “Politik und Kommunikation” am 16.-18.02.2006 in Zürich widmete sich dem Thema “Von der Medienpolitik zur Media Governance? Neue Problemstellungen, Ansätze und Formen der Regulierung öffentlicher Kommunikation”. Diskutiert wurden Probleme, Ansätze und Formen der Steuerung öffentlicher Kommunikation und die Beziehung zwischen Medienpolitik und Medienregulierung.

 

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2005: Medien als Akteure im politischen Prozess (Hohenheim)

 

Im Mittelpunkt der Jahrestagung 2005 “Medien als Akteure im politischen Prozess” in Hohenheim standen Konzepte der Mediatisierung von Politik und ihren Folgen. Ein Charakteristikum dieser Diskussion ist, dass die Doppelrolle der Medien im politischen Prozess nicht differenziert betrachtet wird. Häufig wird übersehen, dass die Medien nicht nur Arenen der Vermittlung von Positionen unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Akteure sind, sondern dass sie selbst auch als Akteure mit eigener Stimme und Funktion auftreten können.

 

 

2004: Krieg als mediatisiertes Ereignis (Hamburg)

 

Unsere Fachgruppe widmete die Jahrestagung 2004 der Mediatisierung des Krieges, ihren Erscheinungsformen, Ursachen, Folgen und Epiphänomenen. Als mediatisiert werden Ereignisse bezeichnet, die im Hinblick auf die Berichterstattung der Medien gestaltet werden ? auch wenn sie nicht alleine der Medien wegen stattfinden. Dies trifft auf moderne Kriege in zunehmendem Maße zu. Bei der Tagung „Krieg als mediatisiertes Ereignis“ ging es vor allem um die gegenseitigen Bezugnahmen und die Wechselbeziehungen im Machtgefüge von politischem System und Mediensystem in der Sondersituation des Krieges. Im Mittelpunkt stand außerdem die Frage, wie sich der Wandel des Mediensystems und der damit im Wechselspiel befindlichen PR-Apparate auf das Handeln der politischen Primärakteure, der publizistischen Akteure und des Publikums auswirkt.

 

 

2003: Repräsentation und Präsentation in der Mediengesellschaft (Passau)

 

Die Präsentation von Politik in der modernen Mediengesellschaft und ihre Auswirkungen auf die repräsentative Demokratie standen im Mittelpunkt der Jahrestagung 2003: “Repräsentation und Präsentation in der Mediengesellschaft”. Die Vorträge befassten sich mit den Auswirkungen insbesondere der Kommerzialisierung im Rundfunkbereich sowie der Entstehung neuer Medien auf die Funktionsmechanismen der repräsentativen Demokratie. Die Art der Präsentation von Informationen und Meinungen, die Kommunikationsstrategien und -techniken politischer Akteure spielen inzwischen eine zentrale Rolle, wenn sich politische Akteure in der Mediengesellschaft Gehör verschaffen wollen. Schließlich erscheint diese zunehmend fragmentarisiert und unterhaltungsorientiert.

 

 

2002: Europäische Union und europäische Öffentlichkeit (Nürnberg)

 

Die Jahrestagung 2002 befasste sich mit dem Thema “Europäische Union und europäische Öffentlichkeit”. Obwohl die Union des politisch administrativen Systems in Europa weit fortgeschritten ist und die Nationalstaaten zunehmend Kompetenzen an die EU abgegeben haben, ist Europa als Medienthema eher randständig. Auf dieser Tagung ging es daher um die theoretischen Hintergründen und aktuellen Forschungsergebnissen zur öffentlichen Kommunikation über die Europäische Union bzw. den Europäischen Einigungsprozess und die Rolle, die die Medien dabei spielen.

 

 

2001: Politische Akteure in der Mediendemokratie (Erfurt)

 

Das Thema der Jahrestagung 2001 lautete “Politische Akteure in der Mediendemokratie”. Die räumliche, zeitliche und soziale Entgrenzung der medialen Kommunikationsströme, die wachsende Differenzierung herkömmlicher Rollenzuweisungen, neue Berufsbilder und eine verstärkte Internationalisierung, Expansion und Kommerzialisierung des Mediensystems verändern die Balance zwischen Politik und Massenkommunikation. Bei dieser Tagung wurde ein aktueller Blick auf das Forschungsfeld politischer Kommunikation geworfen, um die genannten Wandlungsprozesse zum Gegenstand theoretischer Überlegungen und empirischer Forschung zu machen.

 

2000: Politische Kommunikation im internationalen Vergleich (Wesseling)

 

Die Jahrestagung 2000 befasste sich mit dem Thema “Politische Kommunikation im internationalen Vergleich”. Neben international vergleichenden Studien zur Darstellung von Politik durch die politischen Primärakteure und die Medien werden bei dieser Veranstaltung auch vergleichende Wirkungs- und Nutzungsstudien präsentiert und theoretische Beiträge, u.a. über Faktoren internationaler Gemeinsamkeiten der politischen Kommunikation sowie zur vergleichenden Kommunikationswissenschaft.

 

 

1999: MigrantInnen und Medien (Duisburg)

 

Die Jahrestagung 1999 griff mit ihrem Thema “MigrantInnen und Medien. Neue Herausforderungen an die Integrationsfunktion von Presse und Rundfunk?” wiederum ein hochaktuelles Thema im Schnittbereich gesellschaftlicher, technologischer und politischer Entwicklungen auf. Das Programm startete mit einem Grundsatzreferat zu der Frage, ob Integration überhaupt durch massenmediale Kommunikation beeinflussbar ist, gefolgt von drei weiteren Referaten zur theoretischen Fundierung der zu behandelnden Problematik. Es wurden die Ergebnisse einschlägiger empirischer Forschungsprojekte vorgestellt. Den Abschluss bildeten Referate über spezifische Medienangebote für Ausländer in Deutschland und zu deren Mediennutzung sowie ein Round table, bei dem es vor allem um den politischen und soziokulturellen Handlungsbedarf und die diesbezüglichen Möglichkeiten ging.

 

 

1998: Medienpolitik in der ‘globalen Informationsgesellschaft’ (Hamburg)

 

Thema der Jahrestagung 1998 war die “Medienpolitik in der ‘globalen Informationsgesellschaft’”. Für den Rundfunkbereich werden mit Begriffen wie “Informationsgesellschaft” und “Globalisierung” sowohl quantitative als auch qualitative Veränderungen in der Kommunikationsstruktur, bei den Kommunikationsangeboten sowie hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten prognostiziert. Diese Szenarien beschreiben häufig nicht nur die technischen und ökonomischen Entwicklungen, sondern verfolgen auch ökonomische und/oder politische Interessen. Unter Hinweis auf eine – vermeintliche – publizistische Vielfalt sowie ökonomische Notwendigkeiten (Standortpolitik) werden die Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer nationalstaatlichen Medienpolitik bestritten und transnationale Regelungsmöglichkeiten für nicht sinnvoll erachtet. Doch auch wenn an nationalstaatlichen Regelungskonzepten festgehalten wird, wird sich Medienpolitik auf die neuen Gegebenheiten einstellen müssen, werden neue Akteure (z.B. EU und UNESCO) sowie neue Formen der Regulierung erwartbar sein. Wo Regulierung sinnvoll ist, ansetzen und durchgesetzt werden kann, was alte und neue Akteure leisten können, ist der Themenschwerpunkt der Jahrestagung.

 

 

1996: Politische Macht und Medienmacht (Berlin)

 

Titel der Jahrestagung 1996 war “Politische Macht und Medienmacht”. Relevanz erhielt das Thema durch die teils hektischen Konzentrationsmanöver der großen Medienkonzerne und das Auftreten neuer Unternehmenszusammenschlüsse im Zusammenhang mit der Deregulierung und Umgestaltung des Telekommunikationsbereiches in der Bundesrepublik und anderen EU-Staaten. Ziel der Jahrestagung war es, angesichts dieses Hintergrundes der Frage nachzugehen, ob sich im Machtverhältnis von politischem und Mediensystem Veränderungen nachweisen lassen, die zur Besorgnis hinsichtlich der demokratisch-normativ wünschbaren Balance der beiden Bereiche Anlass geben könnten. Dabei haben die Beiträge zu einer begrifflichen Klärung und aktualisierten Konzeptionalisierung des Verhältnisses beigetragen, wie auch neue, theoriegeleitete empirische Befunde präsentiert.

 

 

1995: Medien und politischer Prozess (Lauenburg)

 

Die Jahrestagung 1995 “Medien und politischer Prozess” befasste sich mit dem Wandel der politischen Öffentlichkeit und der massenmedialen Politikvermittlung. Zum einen ging es dabei um die Frage nach den Ursachen einer vielfach festgestellten Politikverdrossenheit, insbesondere dem Einfluss medialer Skandalberichterstattung. Weitere Referate widmeten sich den politischen Akteuren und ihren Kommunikationsstrategien, die angesichts der Strukturveränderungen des Mediensystems, insbesondere des Rundfunks, ausgeweitet und stärker an die Erfordernisse der Massenmedien angepasst werden. Den dritten Themenschwerpunkt der Tagung bildeten aktuelle Veränderungen in den Formen der massenmedialen Politikvermittlung, insbesondere im Fernsehen. Dabei wurden neben sprachlichen Aspekten auch visuelle, interaktive und dramaturgische Komponenten der Politikvermittlung thematisiert.