Fachgruppentagung 2017

Die nächste Jahrestagung der Fachgruppe wird gemeinsam mit dem Cornelia Goethe Centrum organisiert und trägt den Titel „Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel“. Im Zentrum der Tagung stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel sowie die damit in Gang gesetzten Veränderungen im Verständnis und in der Formierung von Öffentlichkeiten.

 

Sie wird vom 4. bis 6. Oktober 2017 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main stattfinden.

 

Hier finden Sie den Call for Papers, Einreichschluss ist der 30. April 2017.

 

 

 

Call for Papers

 

VERLÄNGERUNG des CALLS für die Tagung “AFFEKTE – MEDIEN -MACHT”

 

Die Tagung findet vom 29. Juni bis 1. Juli an der FU Berlin statt und wird von Margreth Lünenborg, Tanja Maier und Claudia Töpper und der Fachgruppe Mediensoziologie in Kooperation mit der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht veranstaltet. Abstracts können noch bis zum 15. Februar 2017 eingereicht werden.

 

Hier finden Sie den Call for Papers sowie die offizielle Webseite zur Tagung.

 

 

 

Neuerscheinungen

Drüeke, Ricarda/Kirchhoff, Susanne/Steinmaurer, Thomas/Thiele, Martina (2015) (Hg.): Zwischen Gegebenem und Möglichem. Kritische Perspektiven auf Medien und Kommunikation. Bielefeld: transcript. 

Die Beiträge in der Festschrift für Elisabeth Klaus verbindet der Anspruch, Kommunikationswissenschaft als kritische Gesellschaftsanalyse zu betreiben. Statt sich mit dem Gegebenen abzufinden, werden angebliche Gewissheiten, Kategorisierungen und Dualismen in der Auseinandersetzung mit Strukturen und Akteur_innen journalistischer Praxis hinterfragt. Das ermöglicht andere Perspektiven auf Medien und Öffentlichkeit, Journalismus, Geschlechter oder soziale Ungleichheit und zielt darauf ab, Handlungsspielräume zwischen Gegebenem und Möglichem sichtbar werden zu lassen. Link zum Buch

 

 

Am 20. Juli 2015 erschien die von Elisabeth Klaus und Florian Huber herausgegebene Ausgabe des Global Media Journals. Sie widmet sich dem Thema “Contemporary TV Drama Series” und enthält Artikel in englischer und deutscher Sprache. Link zum Heft

 

 

Thiele, Martina (2015): Medien und Stereotype. Konturen eines Forschungsfeldes. Bielefeld: transcript.

Medien setzen auf stereotype Aussagen und Bilder. Gegenstand der Forschung sind medial vermittelte und konstruierte Stereotype allerdings erst seit einigen Jahrzehnten. Martina Thiele bietet einen Überblick über Geschichte, Theorien und Methoden der kommunikationswissenschaftlichen Stereotypen- und Vorurteilsforschung. Mittels Metaanalysen erhebt sie, welche Studien zu nationalen und ethnischen, religiösen und geschlechtlichen, beruflichen und Altersstereotypen vorliegen und welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Stereotypenforschung forciert oder verhindert haben. So wird ein Forschungsfeld konturiert, das von hoher praktischer Relevanz für Journalismus, Werbung und PR ist. Link zum Buch

 

 

Kannengießer, Sigrid (2014): Translokale Ermächtigungskommunikation. Medien, Globalisierung, Frauenorganisationen. Wiesbaden: Springer VS.

Sigrid Kannengießer promovierte 2012 an der Universität Bremen zum Thema “Translokale Ermächtigungskommunikation”. Ihre Studie ist nun im Springer Verlag für Sozialwissenschaften erschienen. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.

 

 

Drüeke, Ricarda (2013): Politische Kommunikationsräume im Internet. Zum Verhältnis von Raum und Öffentlichkeit. Bielefeld: transcript.

Die Promotionsarbeit “Politische Kommunikationsräume im Internet – Zum Verhältnis von Raum und Öffentlichkeit” von Ricarda Drüeke ist in der Reihe Critical Media Studies im transcript Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Klaus, Elisabeth/Wischermann, Ulla (Hg.) (2013): Journalistinnen. Eine Geschichte in Biographien und Texten 1848-1990. Berlin u.a.: LIT.

Dieser Band bietet erstmals im deutschsprachigen Raum eine Berufs- und Sozialgeschichte von Journalistinnen, die anhand von ausgewählten Biographien und Texten der zwischen 1948 und 1990 in den Printmedien tätigen Journalistinnen rekonstruiert wird. Link zur Verlagsseite

 

 

Schmidbaur, Marianne/Lutz, Helma/Wischermann, Ulla (Hg.) (2013): Klassikerinnen feministischer Theorie. Band III. Grundlagentexte ab 1986. Sulzbach/Taunus: Ulrike Helmer Verlag.

Diese Reihe bietet eine Einführung in die Geschichte und Theorie der neueren Frauenbewegung. Im Mittelpunkt des dritten Bandes stehen Texte und Positionen wegbereitender Theoretikerinnen seit Mitte der 1980er Jahre – mit Texten von und über Judith Butler, Rosi Braidotti, Raewyn W. Connell, Nancy Fraser, Ute Gerhard, Donna Haraway, Patricia Hill Collins, Arlie Hochschild, Carole Pateman, Joan Scott, Eve Kosofsky Sedgewick und Gayatri C. Spivak.

 

 

Lünenborg, Margreth/Maier, Tanja (2013): Gender Media Studies. Konstanz: UVK.

Klassische Medien wie Rundfunk, Film und Fernsehen sind ebenso wie die “Neuen Medien” Internet oder Computerspiele längst Gegenstand der Geschlechterforschung. Dieses Lehrbuch macht mit Begriffen, Theorien und Problemen des Feldes vertraut und befähigt Studierende, diese auf aktuelle Phänomene anzuwenden. Die Autorinnen stellen theoretische Modelle der Geschlechterforschung vor und beschreiben ihre Anwendung in der Medienforschung. Zentrale Begriffe werden erläutert und Fragen zur methodischen Anlage von Gender Media Studies diskutiert. Weitere Informationen finden Sie hier.