Gertrude J. Robinson Mentoring-Programm

 

Ansprechpartner

 

Mentoring-Beauftragte der DGPuK
Prof. Dr. Elizabeth Prommer

Koordinatorin des Mentoring-Programms
Dr. Corinna Lüthje

 

Der 5. Durchgang startet im September 2017, die Bewerbungsfrist ist im Frühsommer 2017.

 

Konkrete Details folgen demnächst.

 

Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren und zum Programm finden Sie hier
Ausschreibung (folgt demnächst)
Flyer (pdf)
Fragebogen (pdf)

 

 

 

Das Programm und seine Ziele

In vielen Bereichen des akademischen Lebens sind Frauen unterrepräsentiert. Dies gilt auch für die Kommunikationswissenschaft – insbesondere auf höheren Karrierestufen. Deshalb hat die DGPuK 2005 ein Mentoring-Programm gestartet, um herausragende Kommunikationswissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg zu begleiten und zu unterstützen. Das Mentoring-Programm ist nach einer Pionierin des Fachs benannt, der Austro-Kanadierin Gertrude Joch Robinson. Teilnehmen können Postgraduierte und Postdocs, die Mitglied der DGPuK sind.

 

Die Idee und die Förderung

Grundidee des Mentorings ist, dass im Beruf erfahrene Personen ihr vielfältiges Erfahrungs-, Organisations- und Fachwissen an unerfahrene Personen weitergeben. Im Mentoring-Programm der DGPuK geschieht dies im Rahmen von Tandems aus jeweils einem/er etablierten Fachvertreter/in (Mentor/in) und einer Nachwuchswissenschaftlerin (Mentee). Neben der individuellen Förderung sollen Workshops zur Fortbildung und zur Vernetzung der Mentees untereinander beitragen. Das offizielle Mentoring-Programm erstreckt sich über ein Jahr.

 

Das Programm wurde 2005 auf Initiative von Prof. Dr. Irene Neverla erstmals gestartet. Der erste Jahrgang wurde von 16 Mentees und ihren Mentor/innen gebildet. Inzwischen sind der zweite und der dritte Durchgang des Mentoring-Programms erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt wurde das Programm sowohl von den Mentor/innen als auch den Mentees überwiegend positiv bewertet.

 

Das Besondere des Mentoring-Programms der DGPuK ist seine Einbindung in eine wissenschaftliche Fachorganisation. Damit verfolgt die DGPuK das Ziel, Frauenförderung und wissenschaftliche Nachwuchsförderung als Teil der Verbandsaktivitäten zu verbinden und aktiv zu betreiben.

 

Stimmen der Mentorinnen zum Programm
„… etwas zur Wissenschaftskultur beizutragen, zu deren Reflexion und darüber hinaus zur Humanisierung der Arbeits- und Wissenschaftswelt – durch die Integration von Wissenschaftlerinnen und durch die Reflexion von Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten, Familie und Beruf zu verbinden.“
„… die Möglichkeit, ein wirklich strikt vertrauliches und sehr vertrauenvolles Verhältnis aufzubauen und zu pflegen. Ich hatte eine tolle Mentee, die jedesmal exzellent vorbereitet war und sehr viel Bewußtsein für den gesamten Prozess mitbrachte.“
„Es war gut, abseits der universitären Zwänge und instrumentellen Aktivitäten Zeit für den Austausch zu haben.“
„Mentoring ist für mich keine Sache eines Programms, sondern eine grundsätzliche Berufsphilosophie!“

 

Stimmen der Mentees zum Programm
„… sehr gute Kombination dreier Aspekte: der Austausch mit den anderen Mentees, die praktische Wissensvermittlung in den zentralen Workshops sowie die individuelle Beratung zu strategischen Fragen und das Aufzeigen von Karrierewegen in den persönlichen Mentoring-Gesprächen. Außerdem war es bereichernd, neue Kontakte mit Menschen in der DGPuK zu knüpfen, die zwar auf anderen Gebieten forschen, aber dennoch demselben Fach zugehörig sind.“
„… sehr netter persönlicher und fachlicher Kontakt, von dem ich in vielfacher Weise profitiert habe; der so wichtige Blick von Außen, unabhängig und konstruktiv, der immer wieder wichtig ist!“
„Die Beziehung zu meinem Mentor war sehr gut und fördernd. Aus diesem Grund habe ich immer wieder auf die Beziehung zurückgegriffen, um z.B. eine zusätzliche Meinung bei späteren Karriereentscheidungen einzuholen.“