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Fachgruppe Medienökonomie

 

Willkommen bei der Fachgruppe Medienökonomie!

Die Fachgruppe Medienökonomie hat zum Ziel, ökonomische Konzepte und Theorien auf die Analyse von Kommunikation und Medien als besondere Konstellation in einer Gesellschaft anzuwenden. Sie versteht sich damit als Teildisziplin der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und als Schnittstelle zu den Wirtschaftswissenschaften. Der Einfluss weiterer Wissenschaftsdisziplinen auf Anwendung und Entwicklung medienökonomischer Sachgebiete wird ebenso verfolgt wie die Aufgabe, unter Zuhilfenahme theoretischer Modelle wie auch empirischer Methoden, eine (kritische) Adäquanz im Umgang mit dem Untersuchungsgegenstand Medien/Kommunikation und Ökonomie im fächerübergreifenden Diskurs und der Medienpraxis zu verankern. Die Arbeit umfasst sowohl makro-, meso- als auch mikroperspektivische Ansätze.

Zum Selbstverständnis der Fachgruppe gehört, Forschungs- und Lehrprogramme der Medienökonomie/Medienmanagementlehre in den institutionell getrennten Fachbereichen der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie den Wirtschaftswissenschaften als Einheit im Sinne der Wissenschaftsgemeinschaft anzusehen.

Darüber hinaus versteht sich die Fachgruppe als Forum fachspezifischer Tagungen und Workshops, Programm-Fenstern auf Jahrestagungen und internationalen, verwandten Fachveranstaltungen. Regelmäßige wissenschaftliche Publikationen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie des interdisziplinären Austausches runden das Selbstverständnis der Fachgruppe Medienökonomie in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ab.

 

Aktuelle Publikationen der Fachgruppe 

Buchreihe Medienökonomie im Nomos Verlag:

Der Band unserer Tagung in St. Pölten ist erschienen: "Zur Ökonomie gemeinwohlorientierter Medien", herausgegeben von Jan Krone und Andreas Gebesmair. Da die Tagung gemeinsam mit dem Netzwerk Medienstrukturen veranstaltet wurde, erscheint das Buch in der Reihe Medienstrukturen als 14. Band, ebenfalls im Nomos-Verlag..

Der elfte Band der "Reihe Medienökonomie" von Wolfgang Seufert ist unter dem Titel "Media Economics revisited - (Wie) Verändert das Internet die Ökonomie der Medien?" erschienen. Das Internet hat Medienunternehmen und Medienmärkte fundamental verändert. Brauchen Medienökonomik und Medienmanagementlehre damit auch neue Theoriegrundlagen? Der Band enthält elf unterschiedliche Antworten, die auf der Jahrestagung 2016 der Fachgruppe Medienökonomie gegeben wurden.

Aktuell ist der zehnte Band der ”Reihe Medienökonomie” unter dem Titel “Empirische Medienökonomie – Reflexionen der Arbeiten von Wolfgang Seufert” erschienen. Die Herausgeber Jörg Müller-Lietzkow und Felix Sattelberger würdigen das Schaffen Seuferts, indem langjährige Weggefährten und einflussreiche Medienökonomen in eigenen Beiträgen einen Blick auf einige von Wolfgang Seuferts bedeutendsten empirischen Arbeiten werfen, diese in den aktuellen Diskurs einordnen und daraus vielversprechende zukünftige Forschungsfelder ableiten.  

Band neun der ”Reihe Medienökonomie” ist unter dem Titel “Methodische Zugänge zur Erforschung von Medienstrukturen, Medienorganisationen und Medienstrategien” im Nomos Verlag erschienen. Die Herausgeber Bjørn von Rimscha, Samuel Studer und Manuel Puppis beleuchten wie und auf Basis welcher Quellen entstehen die Erkenntnisse in der Forschung zu Medienstrukturen, Medienökonomie und Medienmanagement?

Der achte Band der ”Reihe Medienökonomie” ist aktuell erschienen. Unter dem Titel “Schnittstellen (in) der Medienökonomie” verfolgt der Autor Sven Pagel das Ziel, die Ausgestaltung und Relevanz von Schnittstellen in der und für die Medienökonomie zu erörtern.

 

Sprecher

Prof. Dr. Christian Zabel
 
Technische Hochschule Köln
Professur für Unternehmensführung und Innovationsmanagement
Claudiusstraße 1
D-50678 Köln
Tel. +49 (0)221 - 8275 3298
 

Stellvertretender Sprecher

Prof. Dr. Christian-Mathias Wellbrock
 
Universität zu Köln
Professur für Medien- und Technologiemanagement
Pohligstraße 1
D-50969 Köln
Tel. +49 (0)221-470 5367