Neue Publikation: Tagungsband zu „Wicked Problems“ in der PR und Organisationskommunikation erschienen

Aus den Fachgruppen

Der Sammelband zur Jahrestagung der Fachgruppe 2018 in Stuttgart ist bei Springer VS erschienen und beschäftigt sich mit „verzwickten Problemen“ für die PR und Organisationskommunikation.


Sich dynamisch entwickelnde Probleme, die nicht zentral adressiert werden können, stellen die PR und Organisationskommunikation zunehmend vor Herausforderungen. Die Beiträge im Sammelband greifen unterschiedliche Arten dieser Herausforderungen auf Mikro-, Meso- und Makroebene sowie zwischen diesen Ebenen auf und beleuchten diese aus vielfältigen Perspektiven. Der von Kathrin Hassenstein, Christine Ritz und Swaran Sandhu herausgegebene Band thematisiert in zehn Beiträgen z. B. sowohl gesellschaftliche Anforderungen und Ideologien als auch die Intention und den Impact sowie die Profession und Rollenbilder von PR und Organisationskommunikation.

Die Jahrestagung 2018 fand an der Hochschule der Medien in Stuttgart zum Thema „Intuition, Institution, Ideologie und Impact: Wicked Problems in der PR- und Organisationskommunikation“ statt. 

Der Sammelband ist bei Springer VS erschienen: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-37793-9

Neue Publikation: Tagungsband zu „Wert- und Interessenkonflikten in der strategischen Kommunikation“ erschienen

Aus den Fachgruppen

Der Sammelband der Fachgruppentagung 2019 ist im Springer VS Verlag erschienen und enthält 14 Beiträge von Mitgliedern der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation.


Die Jahrestagung der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation fand im November 2019 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt und widmete sich dem Spannungsfeld von Gemeinwohl und Partikularinteressen in der strategischen Kommunikation. Der von den Tagungsorganisatorinnen Kerstin Thummes, Anna Dudenhausen und Ulrike Röttger herausgegebene Band versammelt Modelle, Analysen und Befunde dazu, wie strategische Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Gemeinwohl und Partikularinteressen verortet werden kann. Dabei stehen zwei Fragen im Zentrum: 1. Wie kann strategische Kommunikation modelliert und praktiziert werden, die systematisch neben Partikularinteressen auch oder vornehmlich Gemeinwohlinteressen bedient? 2. Welche typischen Wertkonflikte existieren im Kontext der strategischen Kommunikation und welche theoretisch begründeten und/oder empirisch erprobten Ansätze gibt es zum Umgang mit solchen Konflikten?

Im ersten Teil des Bands stehen theoretische Konzeptionen einer Gemeinwohlorientierung strategischer Kommunikation und deren kritische Reflexion im Vordergrund. Der zweite Teil des Bandes rückt Konflikte im Zusammenspiel von Organisationsinteressen, Einzelinteressen anderer Akteure und gemeinsamen Interessen in den Fokus. Der dritte Teil nimmt die praktische Seite des Umgangs mit Wert- und Interessenkonflikten in den Blick.

Zum Tagungsband: https://doi.org/10.1007/978-3-658-35695-8

Neue Ausschreibungsrunde des Dissertationspreises der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation

Aus den Fachgruppen

Auch in diesem Jahr werden herausragende Dissertationen im Themenfeld gesucht. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2022 möglich.


Mit dem Dissertationspreis „PR und Organisationskommunikation“ zeichnen die Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation und der Verlag Springer VS alle zwei Jahre eine herausragende Dissertation im Themenfeld PR- und Organisationskommunikation aus. Die neue Ausschreibungsrunde ist dabei gestartet und Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2022 möglich. Gegenstand des Preises sind eine öffentliche Würdigung der ausgewählten Dissertation, eine kostenfreie Publikation bei Springer VS sowie ein Büchergutschein für das gesamte Springer-Sortiment im Wert von 300 Euro.

Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!

Weitere Informationen zu den Einreichungsmodalitäten erhalten Sie hier.

Neues Sprecher:innenteam der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation gewählt

Aus den Fachgruppen

Helena Stehle (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Sophia Charlotte Volk (Universität Zürich) als neues Sprecher:innen-Team der Fachgruppe gewählt


Helena Stehle (Westfälische Wilhelms-Universität Münster; Sprecherin) und Sophia Charlotte Volk (Universität Zürich; stv. Sprecherin) nehmen für die kommenden zwei Jahre das Sprecher:innenamt der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation wahr. Die Wahl wurde auf der digitalen Fachgruppenversammlung im Rahmen der DGPuK-Jahrestagung durchgeführt. Alle Mitglieder der Fachgruppe waren zur Wahl aufgerufen. 

Herzlicher Dank gilt Kerstin Thummes (Universität Greifswald) und Jens Seiffert-Brockmann (Wirtschaftsuniversität Wien) als Wahlvorstand für die Durchführung und Beaufsichtigung der Wahl sowie insbesondere Jens Seiffert-Brockmann für sein Engagement als Sprecher in den vergangenen zwei Jahren und zuvor als stellvertretender Sprecher!

Erfolgreicher Start der naprok-Workshopreihe „Forschung und Karriere in PR und Organisationskommunikation“

Aus den Fachgruppen

Am 15. Juli 2021 fand der erste Termin im Rahmen der naprok-Workshopreihe „Forschung und Karriere in PR und Organisationskommunikation“ statt. Das Auftaktthema: Wie geht es nach der Promotion weiter und wie kann man sich währenddessen schon positionieren? Gastreferent:innen waren Annika Schach (Hochschule Hannover) und Ansgar Zerfaß (Universität Leipzig), die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten.


Was folgt nach der Promotion? Diese Frage beschäftigt viele Nachwuchswissenschaftler:innen. Genau deshalb wurde sie auch Thema des Auftaktworkshops „Doktortitel – und was dann? Positionierungsstrategien und wissenschaftliche Karriereperspektiven nach der Promotion“ der neuen naprok-Workshopreihe.

Ziel der Auftaktveranstaltung war es, Promovierenden und Postdocs der PR- und Organisationskommunikationsforschung einen Überblick über die beruflichen Wege und Möglichkeiten nach der Promotion zu geben, Tipps und Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen. Dazu berichteten Annika Schach, Hochschule Hannover, und Ansgar Zerfaß, Universität Leipzig, als Referent:innen von ihren eigenen Erfahrungen und zeigten mögliche Entwicklungsperspektiven auf. Die Vorträge mündeten in eine Diskussions- und Fragerunde, bei der die insgesamt 17 teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler:innen aktiv werden konnten.

Zusammenfassend wurde in diesem offenen Teil sowohl über Karrierewege innerhalb als auch außerhalb der Wissenschaft gesprochen. Bezüglich der wissenschaftlichen Laufbahn ging es um wichtige Faktoren für eine Universitätskarriere (z. B.  Publikationen, Drittmittelprojekte, Zertifikate zur Hochschullehre sowie das Engagement im Rahmen der Wissenschaftscommunity), die Stellenperspektiven an Hochschulen sowie um Joboptionen im Ausland. Im Hinblick auf zukünftige nicht-wissenschaftliche Berufswege wurde beispielsweise die Relevanz von Praxiserfahrung neben der Promotion sowie Tätigkeiten in der Beratung diskutiert. 

Die neue naprok-Workshopreihe „Forschung und Karriere in PR und Organisationskommunikation“ greift Fragen und Themen der Promovierenden und Postdocs in der PR- und Organisationskommunikationsforschung auf, gibt diesen Raum und ermöglicht einen Austausch und eine Vernetzung untereinander sowie innerhalb der Fachgruppe. Sie umfasst zwei Veranstaltungen pro Jahr, die von Aspekten der Karriereplanung bis zu Publikationsstrategien und Methodenworkshops reichen. Der nächste Workshoptermin wird voraussichtlich im Winter 2021/22 stattfinden.

Weitere Informationen zu naprok finden sich auf der DGPuK-Webseite sowie auf LinkedIn.

Programm zur Jahrestagung der Fachgruppe PR/Organisationskommunikation im November 2021 online

Aus den Fachgruppen

Das vorläufige Programm zur Jahrestagung der Fachgruppe PR- und Organisationskommunikation ist online und wir laden herzlich zu dieser ein. 


Das Programm ist zugänglich unter https://prok2021.uni-mainz.de/tagungsprogramm/ und wird in den kommenden Wochen aktualisiert, sollten sich u. a. Änderungen beim Pandemiegeschehen ergeben.

Zugleich ist ab sofort auch die Anmeldung zur Jahrestagung möglich und wir freuen uns darauf, hoffentlich viele von Ihnen im November begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zur Anmeldung sowie zu Tagungsort, Anreise und Durchführung der Tagung erhalten Sie unter https://prok2021.uni-mainz.de/anmeldung/.

Auch in diesem Jahr findet im Vorfeld der Tagung der Doktorand:innen-Workshop des Netzwerks „NachwuchsforscherInnen PR und Organisationskommunikation“ (naprok) statt, für den bis zum 13. September 2021 Abstracts eingereicht werden können (CfP zum Workshop: https://www.dgpuk.de/sites/default/files/fachgruppen/CfP_Doktorandenworkshop_2021.pdf).

Die diesjährige Jahrestagung setzt sich mit „Grenzen, Entgrenzung und Grenzüberschreitungen der Public Relations und Organisationskommunikation“ auseinander und wird vom 3. bis 5. November 2021 in Mainz stattfinden. Wir hoffen dabei auf eine Tagung in Präsenz, verfolgen zugleich aber gemeinsam mit dem Tagungsteam das Pandemiegeschehen. Sollte eine Tagung in Präsenz nicht möglich sein, werden wir Sie rechtzeitig über die Alternativplanung (hybride oder digitale Tagung) informieren.  

CfP für Jahrestagung 2021 der Fachgruppe PR-/Organisationskommunikation online

Aus den Fachgruppen

Vom 3. bis 5. November 2021 richtet das Institut in Mainz die aufgrund der COVID-19-Pandemie verschobene Jahrestagung der Fachgruppe PR-/Organisationskommunikation aus. Einreichungsschluss für anonymisierte Abstracts ist am 26. April 2021.


Der insbesondere durch die Digitalisierung ausgelöste Medienwandel und die daraus erwachsenen Veränderungsprozesse für die PR und Organisationskommunikation führ(t)en zum Verschwimmen zahlreicher Grenzen, die früher deutlicher zu erkennen waren. Die Fachgruppentagung 2021 soll diese Grenzverschiebungen und die daraus resultierenden Veränderungsprozesse in den Blick nehmen, wobei drei Themenblöcke unterschieden werden. Erstens soll die Entgrenzung des Berufsfelds sowie der Instrumente der PR und Organisationskommunikation betrachtet, zweitens Veränderungen hinsichtlich organisationsinterner Kommunikationsstrukturen analysiert und drittens Fragen nach ethisch-normativen Grenzverschiebungen diskutiert werden. Einreichungen zu unterschiedlichen Organisationstypen (z. B. politische, wirtschaftliche, zivilgesellschaftliche oder staatliche Organisationen) sind dabei ausdrücklich erwünscht. Zu allen Themenblöcken können theoretische und empirische Beiträge eingereicht werden.

Genaue Angaben zu den Einreichungsmodalitäten finden Sie im CfP.

Alle wichtigen Informationen zum Tagungsprogramm und -ort finden Sie auf der Tagungswebsite.

Luisa Winkler erhält Dissertationspreis 2020 der Fachgruppe PR-/Organisationskommunikation

Aus den Fachgruppen

Die Fachgruppe PR-/Organisationskommunikation und Springer VS gratulieren Luisa Winkler zum Dissertationspreis 2020. Dieser wurde auf der Webkonferenz der Fachgruppe verliehen. Olaf Hoffjann (Universität Bamberg), Ulrike Röttger (Universität Münster) und Kerstin Thummes (Universität Greifswald) bildeten zusammen mit dem SprecherInnen-Team der Fachgruppe die Jury.


Luisa Winklers Arbeit „Genese und Spezifik der Kommunikation mittelständischer Unternehmen: Fallbasierte Analyse der Organisationskommunikation im industriellen Mittelstand“ entfaltet aus Sicht der Jury ein hohes innovatives Potenzial, sowohl thematisch als auch theoretisch und methodisch. Sie ist erstens relevant, da sie mit der Kommunikation mittelständischer Unternehmen ein bislang kaum erforschtes Themenfeld erschließt. Zweitens hat Luisa Winkler in ihrer Arbeit als eine der ersten die Perspektive der „Communicative Constitution of Organizations (CCO)” sehr überzeugend für einen zentralen Aspekt der Organisationskommunikation und auch des strategischen Kommunikationsmanagements angewandt und damit den Mehrwert der Perspektive aufgezeigt. Drittens zeigt das qualitative methodische Vorgehen vielseitig und vorbildlich die Anwendung der CCO-Perspektive auf.
 
Die Dissertation von Luisa Winkler ist 2020 als Monografie bei Springer VS erschienen.
 
Die Fachgruppe und Springer VS gratulieren Luisa Winkler!

Preisträgerin Luisa Winkler

Erste Webkonferenz der Fachgruppe PR-/Organisationskommunikation

Aus den Fachgruppen

Die erste Webkonferenz der Fachgruppe stand im Zeichen der aktuellen Forschung zu Public Relations und Organisationskommunikation. 


„Corona und die Digitalisierung – eine explosive Mischung für Kommunikator*innen?“ Mit dieser Frage eröffnete Dominic Hebestreit (Leiter Multimediale Koordination, SWR 1 RP/Multimediale Aktualität) die Webkonferenz der Fachgruppe und stieß damit eine fruchtbare Diskussion zu aktuellen Rahmenbedingungen für die strategische und organisationale Kommunikation an. Die anschließenden Vorträge widmeten sich daraufhin dem Berufs- und Forschungsfeld vor und in der Corona-Zeit und zeigten sowohl aktuelle Befunde aus Kommunikator*innenbefragungen als auch theoretische Fortentwicklungen an der Schnittstelle zu Management- und Entrepreneurship-Forschung auf. 

Das folgende Panel stellte demgegenüber die Perspektive des Umfeldes von Organisationen und deren Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Dabei wurden sowohl die positive Bewertung interner Kommunikation aus Sicht von Mitarbeitenden in Zeiten von Covid-19 thematisiert als auch die Herausforderungen von Nutzer*innen, zwischen Journalismus und PR in Onlinekontexten zu unterscheiden. Die weiteren Vorträge verwiesen unter dem Panelthema „Aktuelle Befunde zum Management von (Organisations-)Kommunikation“ auf die herausfordernde Abwägung geplanter Themen im Vergleich zu aktuellen Ereignissen im Rahmen des Themenmanagements sowie auf zentrale Unterschiede der Compliance-Kommunikation von Großunternehmen in Deutschland sowie den USA, z. B. im Hinblick auf die strukturelle und inhaltliche Aufbereitung von zugehörigen Themen. 

Ein Austausch der Nachwuchswissenschaftler*innen im Feld sowie der Doktorand*innenworkshop, die von naprok mit großem Engagement organisiert wurden, rundeten mit einer Vielzahl von Teilnehmenden die erste Webkonferenz der Fachgruppe ab.

Zum Programm der Tagung