Selbstverständnis
Die Fachgruppe Digitale Kommunikation bietet ein Forum für Wissenschaftler:innen, die zu Themen, Phänomenen und Fragestellungen der digitalen Kommunikation forschen und lehren. Sie wurde 1996 zunächst als Fachgruppe Computervermittelte Kommunikation gegründet und 2016 umbenannt.
Digitale Kommunikation prägt gegenwärtige Öffentlichkeiten und Lebenswelten in vielerlei Hinsicht. Entsprechend vereint die Fachgruppe Digitale Kommunikation ein breites Spektrum an theoretischen, empirischen, methodischen und normativen Perspektiven. Im Fokus stehen alle mit und durch digitale Technologien erzeugten, vermittelten, strukturierten oder (teil-)automatisierten Kommunikationsprozesse zwischen Individuen, Gruppen, Organisationen und Öffentlichkeiten – einschließlich der beteiligten Akteure, Inhalte, Kanäle, Rezeption und Wirkungen sowie der daraus entstehenden Chancen und Risiken.
Ziel der Fachgruppe ist die kontinuierliche und nachhaltige Verankerung digitaler Kommunikationsforschung in der Kommunikations-, Publizistik- und Medienwissenschaft. Zu diesem Zweck richtet sie regelmäßig themenspezifische Tagungen und Workshops aus, auch in Kooperation mit anderen DGPuK-Fachgruppen und (inter)nationalen Fachgesellschaften. Zudem versteht sich die Fachgruppe als Impulsgeberin, die neue Themenfelder digitaler Kommunikation frühzeitig identifiziert und im Rahmen explorativer, diskursiver Formate systematisch erschließt.
Wichtiger Bestandteil des Selbstverständnisses der Fachgruppe ist zudem die Förderung und Unterstützung des Mittelbaus. Dies wird seit 2013 durch den Mittelbau Digitale Kommunikation realisiert.

